Von Helsinki Back Home

Der Hafen Espoo in Helsinki ist einfach toll. So viele nette Menschen, vor allem Lisa und ihr Mann, die dort einfach für alles zuständig sind. Harald und ich haben am nächsten Tag gleich die Großstadt besucht, sehr schöne alte Gebäude unter anderem natürlich Kirchen, den Stadthafen und was der Tourist sich so alles anschaut. Nun gut nachdem wir vieles gesehen haben geht es per Linienbus wieder zurück zum Hafen.

Lisa macht uns auf ein Restaurant 100 m von unserem Liegeplatz gelegen aufmerksam, es heißt Villa Pentry und bietet mittags Lunch für 10 Euro und 20 Cent an. Sie und ihr Mann essen dort auch mittags. Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Das Essen ist sehr gut, immer warm und kalt mit Vorspeise z.B Lachssuppe oder Erbsensuppe, mit Gratins, mit Fleisch, mit Fisch, mit Gemüse und Salat, die Villa ist einfach traumhaft (kann man auch im Internet finden), es finden sich dort mittags immer eine Menge Kunden aus allen Schichten.
Harald hat am nächsten Tag, dem 2. August natürlich seine Frau Sabine vom Flughafen in Helsinki abgeholt, es gibt mal wieder eine herzliche Begrüßung. Am nächsten Tag besuchen Harald und Sabine Helsinki, ich mache an Bord einen Ruhetag (ich hab Hüfte).
Danach kommt Sankt Petersburg, aber das habt ihr ja schon gelesen.
Wir machen noch einen kleinen Zwischenausflug zu einer finnischen Schäre, ca 20 sm von Helsinki entfernt, fahren aber am nächsten Morgen wieder zurück zu unserem Hafen Espoo. Nachmittags kommen wir dort an und Lisa, wir hatten ihr gesagt, wir kommen am nächsten Tag zurück, hat uns tatsächlich unseren Liegeplatz mit einem Pappschild Lütt un Lütt reserviert. Sie freut sich auch als wir wieder zurück sind. Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist für uns so ungünstig mit Sturm bis 8 Windstärken, daß wir entscheiden, wir bleiben einfach in unserem Hafen in Helsinki. Die Zeit muss genutzt werden und der Vorschlag mit der Fähre nochmals nach Tallin zu fahren freut besonders Sabine. Wir haben Lisa und ihrem Mann angekündigt, daß wir noch drei oder sogar vier Tage im Hafen liegen bleiben wollen und ihr erzählt, dass wir am nächsten Tag mit der Fähre nach Tallin wollen. Findet sie gut, fragt aber zugleich, wie wir denn zum Fähranleger kommen wollen. Nachdem ich ihr sage, wir fahren mit dem Buss, antwortet sie sofort: Nein, wir fahren euch mit unserem Auto und setzen euch am Terminal ab. Keine Widerrede. Nun gut, wir können natürlich schlecht ablehnen, sie hat uns anscheinend in ihr Herz aufgenommen. Am nächsten Tag bringen sie und ihr Mann uns nach Helsinki zum Fähranleger und bestehen darauf, uns abends wieder abzuholen. Als wir abends ankommen steht Lisas Mann schon im Terminal und holt uns dort ab, damit wir auch janicht ihr Auto, in dem Lisa wartet verpassen. Anschließend gibts noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Ortsteile, die wir sonst garnicht gesehen hätten. Eine solche Menschenfreundlichkeit hab ich selten erlebt.


Am 9. August muss Sabine uns wieder verlassen und fliegt nach Hause.
Am 11.08. nach dem Mittagessen, natürlich in der Villa Pentry ist es dann soweit. Wir legen ab und verlassen den Hafen Espoo und es geht nun Richtung Heimat. Die Zwischenstopps sind nicht ganz spektakulär. Wir fahren an Hanko vorbei zu den Alands aber diesmal zu den südlichen, unter anderem zur Insel Föglö. Dort machen wir im Hafen Degerby fest.

Von dort geht es am nächsten Tag in einem Rutsch rüber nach Schweden. Bei schlechtem Wetter mit viel Regen aber raumem Wind 4-5 bft und dadurch natürlich auch raumer Welle kommen wir abends nach gesegelten 50 Meilen auf der Insel Furusund an und machen dort im Gästehafen fest. Wir haben jetzt nicht mehr die finnische Zeit +1h sondern unsere zuhause Zeit. Es wird jetzt abends schon relativ früh dunkel, wobei relativ 21:00 Uhr ist.
Das nächste Ziel ist eine kleine Insel Möja. Dort finden wir einen winzigen aber gemütlichen alten Fischerhafen. Heute nachmittag, wir haben den 20. August laufen wir einen Hafen auf der Insel oder man sagt immer noch Schäre Darö an. Bei der Zufahrt kommen wir am Dorf Darö vorbei, man kann es fast mit Blankenese vergleichen, nur die Häuser und sogar Hotels sind aus Holz gebaut. Unser Standort ist jetzt schon südlich von Stockholm, wir kommen unserem Endziel immer näher.
Zurückgelegt haben wir mittlerweile 2766 Seemeilen
Bis bald
LG
Norbert

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